Google Ranking

Ohne diese zwei Maßnahmen landet Ihre Webseite auf Google ganz hinten

Heutzutage dreht sich alles um den Onlineauftritt. Doch bringt einem eine professionelle und gut aussehende Webseite nichts, wenn diese nicht gefunden wird. Dafür ist es das A und O bei Google oben mit dabei zu sein, denn über 60% der User kommen auf eine Webseite, weil sie diese bei ihrer Google-Suche gefunden haben. Aber nicht auf der Dritten, sondern auf der Ersten, denn nur 0.1% der Google-Nutzer klicken weiter als Seite Eins. Um bei den glorreichen ersten 11 Seiten dabei zu sein, müssen Sie dem Google-Algorithmus gefallen und dafür müssen Sie zwei wichtige Punkte erfüllen.

Mobile First

Im Jahr 2016 hat Google seinen Desktop-Index durch einen Mobile-Index ausgetauscht. Was das für Sie konkret heißt? Die Inhalte der mobilen Version werden jetzt vor denen der Desktop-Version für die Berechnung der Sichtbarkeit verwendet. Haben Sie also eine SEO-Optimierte Desktop-Seite und eine eher mäßig gepflegte Mobile-Seite, dann fallen Sie ganz  schnell von Seite 1 auf Seite 3,4 oder 5 zurück. Um das zu verhindern, sollte so schnell wie möglich eine responsive Mobile-Website aufgesetzt werden. Das bedeutet die Skalierung und die Darstellung der Inhalte passen sich dem Medium, dessen Auflösung und Bildschirmgröße an. Diese Umgestaltung muss aber nicht selber gemacht werden, es gibt genügend Anbieter, die sich mit Freude darum kümmern Ihre Webseite für die neuen Anforderungen von Google fit zu machen.

Wie gut das Resultat ist, können Sie hier testen.

Achten Sie dabei aber auf ein gängiges Content Management System, wie zum Beispiel WordPress, und mieten Sie sich den Webspace selber an. So bleiben Sie unabhängig!

https://www.cooperativecomputing.com/blog/mobile-revolution-mobile-web-development-important/

SEO-Optimierung

Auch wenn Ihre Webseite nun den Erwartungen von Google entspricht, also responsiv ist, bedeutet dies noch nicht, dass sie auch für Suchmaschinen optimiert ist. Diese beiden Themen unterscheiden sich, wobei die SEO-Optimierung wesentlich komplexer ist. Es gibt mehr als 200 Faktoren, die entscheiden welche Webseite ganz nach vorne kommt. Die drei wichtigsten möchte ich Ihnen kurz vorstellen:

1. Ladezeiten optimieren

Menschen verlieren bei langsam ladenden Seiten schnell die Geduld, genauso wie Suchmaschinen. Nach 1-2 Sekunden ist es wahrscheinlich, dass Ihre User die Seite verlassen, falls diese noch nicht geladen ist. Eine Möglichkeit die Ladezeit zu verringern, ist die Reduzierung der Datenmenge, vor allem von großen Bildern.

2. Inhalte erreichbar machen

Sollten Sie feststellen, dass ein Großteil Ihrer Inhalte nur mit mehr als 3 bis 4 Klicks zu erreichen ist, wird es Zeit die interne Verlinkung zu optimieren. Ein kostenloses Tool, um die Klicktiefe zu ermitteln ist Screaming Frog SEO Spider.

Eine positive durchschnittliche Klicktiefe liegt bei 3 Klicks, wie Sie im unten gezeigten Diagramm sehen können.

Klicktiefe einer Webseite

3. Ansprechende URLs verwenden

Ihre Webseite sollte nicht durch eine URL erreichbar sein, die aus ID-Nummer und kryptischen Zeichen besteht. Vielmehr sollte sie sich aus lesbaren Wörtern zusammensetzten, die ziemlich genau beschreiben, was den Besucher erwartet. Trotzdem sollte die URL so kurz und prägnant wie möglich gehalten werden. Verwenden Sie dabei nur Kleinschreibung und lassen sie exotische Sonderzeichen weg. Ein Beispiel für einen ansprechenden URL sieht so aus:

 

©Screenshot: google.de/adidas-fußballschuhe

Zu dieser URL sollte natürlich ein ansprechender Titel gehören, der für User interessant ist und die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Im Endeffekt geht es darum, die Seite für den durchschnittlichen User bestmöglich zugänglich zu machen. Haben Sie das erreicht, haben Sie nichts mehr zu befürchten und können sich über eine große Menge an neuen Usern freuen, die länger auf Ihrer Webseite verweilen. Es ist zwar harte Arbeit, aber es lohnt sich!

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